Parodontitis­behandlungen

Zahnfleischerkrankungen

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Parodontitis

ist eine chronische, durch Bakterien verursachte Entzündung, die den Zahnhalteapparat schädigt. Sie entwickelt sich aus einer unbehandelten Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und tritt gehäuft im Erwachsenenalter auf.

Die Parodontitis ist eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust im Erwachsenenalter und verläuft oft jahrelang unbemerkt mit weitreichenden Folgen für Ihre Allgemeingesundheit.

Basierend auf den Ergebnissen der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS VI) sind bereits 95 % der 35 bis 44-Jährigen an einer Parodontitis erkrankt - davon
17,5 % schwer.

Die gute Nachricht: Wird Parodontitis rechtzeitig erkannt, lässt sie sich erfolgreich behandeln und zum Stillstand bringen. Wichtig ist eine konsequente Therapie und langfristige Nachsorge, beides bieten wir Ihnen.

Gesundes Zahnfleisch ist die Basis für ein strahlendes Lächeln und einen gesunden Körper. Mit moderner Parodontologie stoppen wir Entzündungen rechtzeitig, erhalten Ihre eigenen Zähne langfristig und schützen Ihre Allgemeingesundheit.

Gesunder Zahnhalteapparat
Entzündeter Zahnhalteapparat (Parodontitis)​​
Quelle: www.dgparo.de

SYMPTOME ERKENNEN

Popp Erfurt Zahnfleischbluten Icon

Zahnfleischbluten

Ein klares Warnsignal, ob beim Zähneputzen, Essen oder ganz spontan.

Popp Erfurt Zahnfleischrückgang

Zahnfleischrückgang

Die Zähne wirken optisch länger, sensible Zahnhälse liegen frei.

Popp Erfurt Mundgeruch Icon

Mundgeruch

Ein unangenehmer Atem oder Geschmack, der trotz gründlicher Pflege bleibt.

Popp Erfurt lockerer Zahn

Gelockerte Zähne

Ihre Zähne fühlen sich beim Kauen instabil an oder verschieben sich.

UNBEHANDELT BEGÜNSTIGT PARODONTITIS:

Herz- und Gefäßerkrankungen

Eine unbehandelte Parodontitis streut Bakterien in die Blutbahn und belastet so das gesamte Herz-Kreislauf-System.

Diabetes mellitus

Chronische Entzündungen im Zahnfleisch erschweren die Blutzuckerkontrolle massiv - Insulin wird in seiner Wirkung eingeschränkt.

Rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis und Parodontitis befeuern sich gegenseitig. Bakterien aus dem kranken Zahnfleisch können das Immunsystem zusätzlich reizen, über die Blutbahn in den Körper gelangen und so Gelenkentzündungen verschlimmern.

Bei Schwangeren

Erhöhtes Frühgeburtsrisiko und verringertes Geburtsgewicht

Behandlungsspektrum

Die notwendige Therapie richtet sich nach Schweregrad und Ihrer individuellen Situation. Dabei kommen moderne Verfahren zum Einsatz, die Ihr Gewebe schonen und erhalten sollen.

Ziel ist die Entzündung zu behandeln und einen weiteres Verlust des Zahnhalteapparates zu stoppen.  

Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die auch nach erfolgreicher Therapie einer konsequenten Nachsorge zum Erhalt des Therapieerfolges bedarf.

Nicht-chirurgische Parodontitistherapie

  • Vorbehandlung zur Reduktion oberflächlicher Entzündungen
  • Intensive Reinigung der Zahnfleischtaschen unter lokaler Betäubung
  • Kontrollen und Nachsorge
  • Reevaluation zur Kontrolle des Behandlungserfolges nach
    ca. 3 Monaten

Chirurgische Parodontitistherapie

Bei schweren Parodontitiserkrankungen ist häufig die nicht-chirurgische Therapie für einen langfristigen Behandlungserfolg nicht ausreichend. Zusätzliche chirurgische Therapien können notwendig werden: 

  • Regenerative Parodontitistherapie mit Einsatz von modernen Biomaterialien
  • Resektive Parodontitistherapie
  • Chirurgische Kronenverlängerung

Unterstützende Parodontitistherapie

  • Regelmäßige professionelle parodontale Nachsorge durch hochqualifizierte Mitarbeiterinnen zum Erhalt und zur Stabilisierung des Behandlungserfolges
  • Regelmäßige Kontrollen des Zahnhalteapparates zur Früherkennung von Rezidiven
  • Ihre eigene sorgfältige Mundhygiene als wichtiger Pfleiler des Behandlungserfolges

Weichgewebschirurgie

  • Freie Bindegewebs- und Schleimhauttransplantationen
  • Rezessionsdeckungen
  • Korrektur störender Lippen-, Wangen- und Zungenbändchen
  • Vestibulum- und Mundbodenplastiken

Periimplantäre Therapie

  • Periimplantäre Weichgewebskorrekturen
  • Implantatplastiken
  • Behandlung von entzündlichen periimplantären Erkrankungen
Verhalten nach operativen Eingriffen

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